Neue Fagus Büroanlage

Es handelt sich – wie auch sonst – um einen Modulbau, den wir selbst vorgeschlagen, hergestellt und aufgebaut haben, um eigene während einer langen Karriere in diesem Bereich angesammelte Fähigkeiten zu präsentieren.

Das Schlüsselelement des Gebäudes ist ein offener Innengarten, rundum befinden sich die einzelnen Büros und Besprechungsräume. Der Innengarten stellt nicht nur eine Ruhezone mit dem Grüne inmitten vom umbauten Raum vor, sondern dient auch als Element, durch das ins Innere des Gebäudes genug Licht und frische Luft einströmt. Große verglaste Flächen in Aluminiumrahmen sind im oberen und unteren Bereich mit einstellbaren Lüftungsklappen ausgestattet. Durch diese Klappen strömt die Luft nach physikalischen Gesetzen der Luftströmung entweder hinein oder hinaus. Fenster an den Umfangswänden sind ebenso mit den Lüftungsklappen ausgestattet, durch die die Luft nur hinausströmt. In Verbindung mit Luftansaugung vom Innengarten ist es gelungen, die Wirkung der natürlichen Belüftung von allen Räumen zu erreichen.

Beheizung vom Gebäude wird durch Luft-Wasser-Wärmepumpe gesichert, die das Wasser für Heizkörper mit einer lokalen Thermoregulation erwärmt. Das System wird auch zentral mit Hilfe von Äquitherm-Regulierung verwaltet, wodurch die größtmögliche Effizienz der Beheizung in Abhängigkeit von der aktuellen Außentemperatur errreicht wird.

Das Warmdach, gebildet mit dem Gefälledach-Dämmsystem ISOVER Exporit EPS, ist mit geschweißter Dachfolie bedeckt.

Die hinterlüftete Fassade bilden ALU-Paneelen mit Kunststoffkern, die beliebig gemäß architektonischen Vorschlägen geformt werden können.

Die Bauzeit, von Aufstellung der Module auf Betonpfähle bis zum Einziehen, war 18 Wochen.